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Im Oberlausitzer Ebersbach, nahe dem Spreeradweg,
finden Sie einen imposanten Vierseitenhof, unseren "Museumshof".
Hier gab es ihn noch, einen der schönsten alten Höfe, der
der Modernisierungswut entronnen war. Er schlummerte versteckt und
vergessen hinter wild wucherndem Grün, in der ältesten Straße
von Ebersbach, dem "Oberen Kirchweg", Nr. 26.
Die windschiefe Scheune und das arg in Mitleidenschaft gezogene Ausgedingehaus
(auch Altenteil genannt) taten der Schönheit des Ensembles keinen
Abbruch.
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| Geschichte |
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Die Ursprünge lassen sich bis 1482
zurückverfolgen. Der Hof wurde innerhalb der Bauernfamilie Berger
von Sohn zu Sohn weitergegeben. Bis im Jahre 1802 ein "Johann
Gottfried Bergmann" das Anwesen für 1.000 Reichsthaler übernahm.
Er erbaute den Hof so, wie man ihn auch heute noch vorfindet. Seine
Initialen "JGB" sind im Granit des Türstocks verewigt.
Im Laufe der Zeit wechselten die Eigentümer noch mehrmals. Zuletzt
waren es die Bauern der Familie Kasper, die den Hof wirklich noch
landwirtschaftlich nutzten. Deshalb ist der Name "Kasperhof"
alteingesessenen Ebersbachern noch geläufig.
Viele original erhaltene Details lassen auf einen wohlhabenden Bauherrn
schließen. So gibt es elf Gewölberäume, hübsche
alte Stuckdecken, kunstvolle Fenstergitter, prunkvolle Granitsäulen
und vieles mehr. Und es gibt drei Enthusiasten, die all das erhalten
möchten. |
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| Stuckdecke |
Gewölbe mit Fenster |
Metalltür |
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| Gegenwart |
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Behutsam und möglichst detailgetreu
rekonstruieren und reparieren wir alles, was nötig ist und das
ist mehr als genug. Der Aufwand ist enorm und egal was man in Angriff
nimmt, immer wieder warten unvorhergesehene Probleme auf Lösungen.
Der Hof ist eine Herausforderung, auch für alle beteiligten Handwerker.
Allein das Aufarbeiten der Fenster nimmt Monate in Anspruch. Doch
wir lassen uns nicht entmutigen, denn es gibt nach und nach Fortschritte
über die wir uns freuen können.
Es gab auch hilfreiche finanzielle Unterstützung von der Gemeinde
Ebersbach, von der "Deutschen Stiftung Denkmalschutz", dem
Regierungspräsidium Dresden und der Stiftung "Projektentwicklung
Umgebindeland". |
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| Kumm oack rei! |
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Stöbern Sie einfach mal in unserer Fotogalerie
oder besuchen Sie uns direkt in Ebersbach! In einem liebevoll restaurierten
Gebäude unseres Hofes können Sie in die Welt des Kaffees
eintauchen. Von A wie Anbau bis Z wie Zubereitung erfahren Sie allerlei
Wissenswertes. Es gibt historische Kaffeemaschinen, Kaffeeröster,
Kaffeemühlen, Kaffeetassen, Kaffeekannen, Kaffeewärmer und
vieles mehr zu bewundern. Vielleicht nehmen Sie ja eine Tüte
unseres frisch gerösteten Hofkaffees mit und gönnen sich
eine schöne Abwechslung auf höchstem Niveau.
Vor Ort fachsimpeln wir gern mit Ihnen über den Stand der Rekonstruktionsarbeiten
und ein Blick in die typischen Oberlausitzer Blockstuben ist meistens
auch möglich. |
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